Rauchmelderpflicht in Schleswig-Holstein


 

Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat am 16. Dezember 2004 ein Gesetz beschlossen, welches die Rauchmelderpflicht vorschreibt (Landesbauordnung § 52 Abs. 7). Dieses gilt für Neu-, Um- und Bestandsbauten.

In Wohnungen müssen die Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchmwarnmelder haben. Die Rauchwarn-melder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brand-rauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.

Die Eigentümerinnen oder Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2010 mit Rauchwarnmeldern auszurüsten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen oder Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. 

 

 

Hierdurch wird der bisherige zu erbringende Brandschutz im Wohnungsbau erweitert. Der Einbau und die Anzahl von Rauchmeldern ergibt sich aus der DIN 14.676 (Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung). Rauchwarnmelder können über Netzstrom oder mit Batterien betrieben werden.

 

Spätestens alle 10 Jahre sollten die Rauchmelder ausgetauscht werden.